31.12.04

Grausamer Scherz

Was der Begriff Weltschmerz bedeutet, kann man beispielsweise dann ermessen, wenn man einer Freundin vorgeschwärmt hat, wie sexy Harald Schmidt ist, obwohl er neuerdings Harry Rowohlts Physiognomie imitiert, einige Cocktails später ins Bett wankt geht und sich mit Günter Jauch im Kölner Dom wiederfindet, wo man mit Schürze und Kehrbesen einer Insektenplage beikommen soll.

Auf diesem Wege bitte ich den Traumgnom herzlichst, solche grausamen Scherze im nächsten Jahr zu unterlassen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

H. R. liest ja jetzt in der Volksbühne; oder sollte ich sagen, trinkt? G. J. in Schürze? Köstlich! Der stoppt ja sogar Autofahrer, wenn sie während der Fahrt Bonbonpapier aus dem Fenster schnippsen. Kannst Du mir Deinen Gnom mal leihen? Für ein paar Nächte. Kannst meine Traumprinzessin haben. Die war gerade beim Friseur und will nur noch hören, dass ihr Haar so wundervoll ist. Wenn ich auf das Wesentliche komm' und ihr an die Wäsche gehe, rennt sie zum Bus und setzt sich neben den alten Herren, der dort immer Herrenschokolade essend im Kreis fährt.

Pe hat gesagt…

Harry liest ständig, und das ist auch verdammt gut so. Die Schürze hab übrigens ich getragen; die Emanzipation ist schon tagsüber ein verdammt dünnes Schutzschild, das ich vor mir her trage.

Anonym hat gesagt…

Dann hab ich diese lange, dunkelblaue hey-heute-koch'-ich-und-ihr-müsst-es-essen-Schürze zu Weihnachten wegen meiner Emanzipiation bekommen?!