13.01.05

Entrechtet

Heute im Büro:

"Wir müssen noch die Gewinner unserer Umfrage ziehen. Davon machen wir übrigens ein schönes Foto für die Website, und Sie werden auch drauf sein."
"Ich will aber nicht."
"Sie müssen."
"Ich will aber nicht."
"Ich zwinge Sie."
"Und was ist mit meinen Persönlichkeitsrechten? Dem Recht am eigenen Foto? Hm?"
"Die haben Sie nur, wenn Sie berühmt sind."
"---"

Verehrter Leser, entzückende Leserin (von denen ich, zieht man den selbst verursachten Traffic und die Mehrfachbesucher von der Statistik ab, immerhin fünf bis acht haben dürfte)! Es geht ums Prinzip. Ich habe etwa drei Wochen Zeit, um berühmt zu werden und mich dieser Veranstaltung zu entziehen. Erzählen Sie all Ihren Freunden von mir, mailen Sie diesen Beitrag rum (dafür ist übrigens das lustige Briefumschlag-Icon am Textende gedacht). Lassen Sie die Zugriffszahlen explodieren. Wenn Sie jemanden kennen, der beim Spiegel, Stern oder einem überregionalen Boulevardmagazin (z. B. Focus) arbeitet: Ein Artikel würde meine Berühmtheit wirkungsvoll untermauern. Gerne auch mit Foto.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Gern. Zuvor möchte ich nur wissen. Hast Du A) was gewusst bei der Umfrage oder hat Dich B) wer erkoren bei der Umfrage. [Bei A) wäre es der Spiegel, womöglich sogar die ZEIT, da müsste ich aber mit dem Giovanni in die Sauna; bei B) könnte ich das mit Helmut im Burger King bequatschen..]

Pe hat gesagt…

Wie so oft ist die Antwort: C.

Anonym hat gesagt…

Du wurdest erkoren, weil Du verschwiegen hast, dasss Du etwas wusstest? Dann müsste ich ja mit der Alice.. Nee!

Pe hat gesagt…

D.

Anonym hat gesagt…

Du bist erpressbar, weil Du weißt, das der Juryvorsitzende mit der Gewinnerin?!? Abgründe, ich sage nur Abgründe.