02.02.05

Notizen aus dem Industriegebiet

Der Baumarkt - ein völlig unterschätztes Einkaufsparadies für die pfiffige Hausfrau. Die Kunden verlieren sich auf dem weitläufigen Areal, und falls sich doch mal zwei begegnen sollten, sind die Gänge so breit gehalten, dass die Einkaufswagen bequem aneinander vorbei passen. Die Männer sind in der Überzahl und ungemein entzückend, wenn sie einer Frau ohne Begleitung angesichtig werden, die gerade den Weg zum Schmirgelpapier nicht findet.

Neben dem ganzen Jungsspielzeug kann man dort auch Dinge kaufen, die man wirklich braucht: Das komplette Tchibosortiment, Ersatzteile für diverse Wischgerätschaften, selbstklebende Dekorationen für Fliesen und Spiegel, Geschirrspül-, Wasch- und Reinigungsmittel sowie frische Brötchen. Die Kassiererinnen haben lustig lackierte Fingernägel, kennen keinen Stress und fachsimpeln auch gerne mal über die häuslichen Einsatzmöglichkeiten von Weidekörben.

Überaus vielversprechend auch: Der absolut nicht verrutschende Gummiring. Den lasse ich mir nächstes Mal von einem der hilfsbereiten jungen Männer vorführen.

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Baumarktbesucherinnen sotieren sich gern in
A) »ich bin bloß mit«
B) »ich krieg das allein hin und hab deshab den Blaumann auch gar nicht erst ausgezogen«
C) »gestern war ich mit den Kindern und der Schwiegermutter bei IKEA und heute bin ich mit den Kindern, den Hunden und der Mutter bei Hornbach«
D) »das kann gar nicht sein, sie Verkäufer sie. Mein Mann hat gesagt, ich soll die Halbzolldichtung bringen« *händeindiehüftenstüzt*

Pe hat gesagt…

Wenn du denkst, ich verstehe nichts von Dichtungswitzen, liegst du völlig richtig.

Pe hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

Notizen aus dem Zwischenmenschlichen:
»So Intelligenzbolzen wie Du haben es manchmal ganz schön schwer, Leuten wie unsereins was zu erklären, wa?!«
»Unsereinem.«
»SAG ich doch!«