06.06.05

Obacht!

Wenn einem gegenüber dem ungeliebten Arbeitskollegen anstatt einer Ansprache die Kohlensäure des zuvor eingenommenen Kaltgetränks entfährt, und man sich darüber auch noch freut, womöglich sogar wie ein Schnitzel, ist die Sozialisation entweder besonders gut oder besonders schlecht gelungen. Ich kann mich nicht entscheiden. Mal hören, was Mutti dazu meint.

Kommentare:

Oles wirre Welt hat gesagt…

Ich erinnere mich dunkel, dass auf colakorn- und charlyvolltrunkenen Landjugendparties in meiner Heimat vor allem die Frauen bewundert wurden, die beim spontan einberufenen Wettrülpsen mitgemacht haben und vielleicht sogar weiter vorn gelandet sind...

Anonym hat gesagt…

Nein, liebe Pe, anonym macht es keinen Spass, ich habe diesen leidigen Zettel mit meinem Passwort noch immer nicht gefunden.
Also Mutti, die wirkliche Mutti von Pe, meint dazu, dass es sich bei der Freude (notfalls wie ein Schnitzel) immer danach richtet, womit es, das Schnitzel, gewürzt wurde und was man(n) oder frau als Beilage genossen hat.
Nach dem Genuss von Knoblauch gilt es auf jeden Fall noch den Grad der Kollegialität abzuwägen.
Sollte es für ein sattes Amsterdam oder ein sonores Großélmshausen reichen, ist die Frage der vorherigen Nahrungsaufnahme uninteressant.
Der Beifall der Dir nicht gegenüber sitzenden Kollegen dürfte Dir gewiss sein,
meint Mutti

Pe hat gesagt…

"Halte Ordnung, liebe sie ..." Man ahnt ja nicht, wieviel Befriedigung es bereitet, diesen Satz nach all den Jahren nicht zu hören, sondern zu sagen.

Kann man sich nur dann wie ein Schnitzel freuen, wenn man zuvor eins gegessen hat? In diesem Fall erwarte ich mit Spannung Redewendungen wie: "sich freuen wie ein vegetarischer Bratling" oder "sich fleuen wie Chop Suey". Das wird ein Spaß.

Anonym hat gesagt…

Pe`s Mutti, die den zu kleinen Passwort-Wisch wohl nie wieder finden, meint:
Nix da Spass haben mit einer halben Vegetarierin, die auch mal was verlegen darf (oder?).
Sich wie ein Schnitzel kann sich auch der freuen, der die Vorzüge des mageren Geflügelfleisches wohl zu schätzen weiß.
Da wir hier eingangs über kohlensäurebedingtes Entweichen von aromatisiertem Atem fachsimpelten, da sollte dann nicht nur die Geräuschentwicklung den oder die so Angesprochene erfreuen. Äußerst anregend kann es für das Gegenüber auch sein, die Zeit langwieriger und -weiliger Monologe damit zu verbringen, die wahrgenommenen Aromen zuzuordnen, liebe Pe.

Pe hat gesagt…

Von Aroma habe ich nie gesprochen. Ich habe schließlich einen Engelsatem, werte Frau Mama.