22.11.05

Fast ein Jahr lang haben sie Tittenfick gemacht. Liebe bezeichnet Sally als Exchange von Körperflüssigkeiten, Geschlechtsverkehr als Körperschaftsfusion, Orgasmen sind für sie eine Doppelausschüttung, Blasen ist immer fifty-fifty, Sixty-nine die bevorzugte Zustellmethode. Gegenseitige Masturbation ist die Mindesteinlage, abartiger Sex, bizarre Phantasien, erotische Hilfsmittel sind Sicherungsgeschäfte gegen die sexuelle Inflation, wenn nämlich Liebe, Ehe und Kinder derartige Transaktionen in langfristige Festanlagen verwandeln. "Als würden wir Insidergeschäfte machen", sagte Sally einmal zu ihm, ganz vernarrt in ihren Bankerjargon.
"Bitte!" erwiderte Billy zwischen ihren Beinen.
"Als würden wir den Sex outsourcen."
"Okay, es reicht."
"Eine Marktpenetrierung."
"Ich will deine Muschi vernaschen, nicht die asiatischen Märkte."
"Du Schwein."
David Gilbert, Die Normalen

Kommentare:

Schwarzes Schaf hat gesagt…

Seit fünf Minuten mühe ich mich damit ab, einen Kommentar verfassen zu wollen. Erfolglos.

AndOne hat gesagt…

GEILL!!

undundund hat gesagt…

den konjunktiv bei der sexuell aufgeschlossenen dame könntest du ja eigentlich streichen, werte pe.

undundund hat gesagt…

ach du schreck. ist ja gar kein konjunktiv, eher so das indirekte. na, ejal. langen tach jehabt.

undundund hat gesagt…

obwohl, eigentlich ja doch konjunktiv.

undundund hat gesagt…

ja, wo ich gerade so ein bisschen den alleinunterhalter spiele, fällt mir dabei ein, ich tippe gerade stilecht in einem internetzcafe, umgeben von sexkinos, sexshops und bordsteinschwälbchen. äh, nur so.
tschüssken.

triac hat gesagt…

wiwi und bwl. ich weiss schon, warum ich auf deren parties nie länger verweile.