30.09.06

Schlichte Geschichten fürs traute Heim

Neulich bin ich aufgewacht, und wir hatten ein Familiengeheimnis. Jetzt, nachdem es gelüftet wurde, ist es natürlich kein richtiges Geheimnis mehr, höchstens noch eine Geheimnis mit erstaunlich vielen Geheimnisträgern. Das große Heulen und Zähneklappern hat begonnen, dramatische Entwicklungen sind eben doch schicker, wenn sie zwischen zwei Buchdeckeln stattfinden. Und ich bin ein bisschen beleidigt, weil das mein Leben keine Kunst imitiert, sondern eine Schmonzette von Hedwig Courts-Mahler.

Kommentare:

Setza hat gesagt…

Das Schlichte hat ja auch eine eigene Qualität.

Pe hat gesagt…

Jaja, und irgendwoher müssen die Klischees schließlich kommen. Blah.

Setza hat gesagt…

Sally: "Ich hasse es, wenn Du so etwas sagst. Es klingt wie ein Kompliment, aber im Grunde genommen ist es eine Respektloiskeit..."

[...oder so.]

Pe hat gesagt…

Pe: "Ich hasse es, wenn du etwas sagst."

Setza hat gesagt…

Zja...
Sally ist eben Sally.

Pe hat gesagt…

"Ne Mark ist ne Mark." (Einzelhändler, 2000)

Setza hat gesagt…

Ich bin ja mit dem Ausweichen auf den Finanzsektor nicht abzulenken.
Bin ich ja nicht.

Das soll es auch gewesen sein für heute.

Mlle Händel hat gesagt…

In Klischees findet sich immer das kleinste Gemeinsame und so, daher sind die sehr nützlich zur Erschließung der Welt, und die Schmonzette in Kunst umzudeuten, dürfte doch wohl ein Leichtes sein.