Warst gar nicht so schlecht, wie jetzt alle über dich reden. Hab viel gelacht.
Beste Entscheidung: Mich mit Work-Life-Planning auseinandersetzen.
Schlechteste Entscheidung: Dem keine Taten folgen lassen.
Beste Anschaffung: Jede Menge Theaterkarten.
Dämlichste Anschaffung: Jedes Kleidungsstück, bei dem ich dachte, noch ein Diätmonat, und ich würde reinpassen.
Schönster Absturz: Geburtstagsfeier von der S. Der Teil vor dem letzten Mettwürstchen.
Schlimmster Absturz: Geburtstagsfeier von der S. Der Teil nach dem letzten Mettwürstchen.
Bestes Getränk: Cuvee des Fees.
Ekelerregendes Getränk: Diese Wellness-Cola mit Zitrone.
Bestes Essen: Sauerbraten mit Klößen und Rotkohl, von der gestrengen Frau Mama am Heiligabend gereicht. Ich hatte zuvor eine knappe Woche mit Viren und ohne Geschmackssinn verbracht. Vermutlich hätte alles nach Paradies geschmeckt, aber das war wirklich, wirklich gut.
Schlimmstes Essen: Ich verdränge schlechtes Essen immer recht erfolgreich. Aus jüngster Zeit ist mir ein Mikrowellengericht in Erinnerung, in der das Gartengemüse, das dem gleichzeitig über- und untergarten Hähnchenfilet beigegeben war, ausschließlich aus Erbsen und Möhren bestand. Die mit reichlich Geschmacksverstärkern gepimpte Sauce hat's auch nicht richten können.
Beste Musik: Melody Gardot, Worrisome Heart.
Schlimmstes Gejaule: Das Schnuffel-Lied.
Eigene, schönste musikalische Wiederentdeckung: Das Twin-Peaks-Theme.
Peinlichster musikalischer Faux-Pas: Nichts, was mir jetzt schon peinlich wäre. Fragt mich nächstes Jahr noch mal.
Beste Idee/Frage: "Noch einen?"
Dämlichste Idee/Frage: "Wenn er waschbar ist, ist auch ein wollweißer Sofabezug praktisch."
Beste Lektüre: Sieben Tage
Langweiligste Lektüre: Glennkill in der Hörbuchvariante, keine Ahnung, welcher Teufel mich da geritten hat. Alleine am Gesichtsausdruck auf dem CD-Cover hätte ich es erkennen müssen.
Bester, dreckigster, geilster Sex: Den hatten mal wieder die Nachbarn.
Langweiligster Sex: Den hatte ich.
31.12.08
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12 Kommentare:
ein frohes neues jahr pe.
Danke schön und zurück. (Ja, ich weiß, die Aktualisierungszyklen. Aber man weiß ja, was gewöhnlich aus guten Vorsätzen wird.)
Ja, die ewig wiederkehrende Nummer mit dem langweiligen Sex habe ich mir fest vorgenommen, dieses Jahr mal zu knacken zur Abwechslung. Wahrscheinlich bin ich danach zu Tode erschrocken.
hmm..früher waren wir doch mal die nachbarn, oder? was ist bloß passiert?
also nicht wir beide gleichzeitig im selben haus, pe, aber so allgemein.
Wir sind älter geworden. Einige von uns haben sich Beziehungen zugelegt, andere sind alleinstehend verbürgerlicht. Das scheint der Lauf der Zeit zu sein.
A) Warum denn nicht der Roger?!
B) Ist die Gesundheit wiederhergestellt?
Mit Roger ist doch Schluss, seit der sich an die Fröhlich rangewanzt hat. Und die Gesundheit ist pünktlich zum Urlaubsende auch wiederhergestellt.
Dann interessiert es sie gar nicht, dass ich den Knacks bereits weiterempfahl und die Lektüre therapeutisch wirkte?!
Das mit der Fröhlich ist doch nur ein Strohfeuer... [Menschen, die ihren Schopf kennen, klopfen sich jetzt auf die Schenkel.]
Bei dem guten und sehr alten Helmut lass ich kürzlich, dass man sich im Alter ja nicht mehr Gesundheit, wohl aber Schmerzfreiheit wünscht. Soweit sind wir ja gottgetrommelt noch nicht.
Ich kann ihm nicht alles durchgehen lassen, weißt du.
Ich will auch noch ganz schnell alles Gute für ein super 2009 wünschen!
(Und die Antworten auf den Fragebogen kommen mir bemerkenswert ehrlich vor. Das kennt man sonst von Bloggern nicht ;-))
Ich würde kein "Danke" an 2008 finden. Egal. Zuviel passiert.
Sag mal, wenn ich nochmal eine literarische Köstlichkeit ordern würde, wie käme ich dann nochmals zu einer Widmung von Dir?
Wie, noch eins? Was hast du mit dem ersten Exemplar angestellt?
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